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Ich bin immer offen für Kritik zu meinen literarischen Versuchen, weil Außenstehende es ganz anders beurteilen. Meinungen, Hinweise, Tipps mailen an

               
angelika@buechernarr.com
Das schöne Bild von Kenya wird aufgezeichnet, aber auch dessen unzähligen Schattenseiten, genauso wie alte und neue Traditionen, Kulturen, von Modernen und Altertümlichen. Das Land schlidert trotz steigenden Touristenzahlen, Defiseneinnahmen, von einer Krise in die nächste. Unterschwellig sind die Jahrhunderte alten Konflikten unter den verschiedenen Ethnien noch nicht beigelegt.
Zu viele weiße und schwarze bwanas beuten noch heute das Land und die Menschen aus; scheffeln Reichtum, nicht immer auf legale Weise. Ausländische Investoren eignen sich Land an, angeblich um den Kenyanern zu helfen - Im Auge haben sie nur den eigenen großen Profit. Genau diese  angeblichen Helfer  sorgen dafür, dass man unzähligen Kleinbauern, Familien, das wenige Ackerland, dass zur Versorgung der Familie mit beigetragen hat, entwendete. Die Afrikaner sind heute noch billige Arbeitskräfte, die für zwölfstündige Arbeit  einen Hungerlohn erhalten, der ihnen nicht einmal die Ernährung der Familie sichert. Da gibt es Korruption in großen Stil - auch da die leidtragenden, die Millionen armen Menschen. Harambee - ein Wort, dass nur solange Gültigkeit besaß, bis  die Herren sicher im Sattel saßen und zu Macht, Geld, Landbesitz kamen. Zu viele Menschen leiden unter Armut, Hunger, Existenzängsten und das führt immer wieder zu neuen Konflikten. 


keyabuchWeiße Haut - Schwarze Haut     

 

Kimwa kemuiyot konegit kome kole maame chito ne kabara ago aame chito ne kaing'eta eng ole kaung'ekei.                                                                                                          Ich verurteile nicht den, der mich getötet hat, aber den der mein Versteck verraten hat.
 

Darin wird die Lebensgeschichte von William Shrimes erzählt. Er kam 1939, als fünfzehnjähriger Junge in die Kronkolonie Kenya. Den Kopf voller Illusionen und Plänen. In mühlevoller Kleinarbeit baut er eine Farm auf, kämpft gegen Heuschreckenplagen, Trockenheit, Seuchen, Wildtiere, die Rassenschranken auf beiden Seiten. Seine engsten Freunde, zwei Kikuyu halten den Weißen am Anfang für verrückt, bis sie bemerken, dass er nicht nur für seine Belange eintritt, sondern auch für sie und ihr Dorf. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Mit dem Beginn der Mau-Mau-Bedrohung kommen auch William Zweifel, ob er nicht all die schwere Arbeit umsonst verrichtet hat. 



 

Ergreifende Wildnis  

Ndoto zinazozenye nyeupe na nyeusi - tunashiriki kazi. Kiburi si maungwana.

                                                                                   Schwarz-weiße Träume -  wir arbeiten zusammen.

 

In dem zweiten dem Buch kommt sein Sohn James Shrimes 1969 aus England zurück zur Farm seines Vaters. Nur dass Wiedersehen endet in einem großen Streit und William erkennt, welchen großen Fehler er in der Vergangenheit gemacht hat. Das ist aber noch nicht alles unangenehme, dass er erfährt. James teilt ihm mit, dass er eine Safari-Firma mit seinen beiden farbigen Freunden gründen möchte und dass gerade jetzt, wo neue Unruhen das Land erschüttern. Problematisch ist nicht nur, dass Kenya von einer lange Dürreperiode betroffen ist, sondern dass auch von Seiten der Regierung die weißen bwanas nach wie vor nicht gern gesehen sind.

Das schöne Bild von Kenia wird aufgezeichnet, aber auch dessen unzähligen Schattenseiten, genauso wie alte und neue Traditionen, Kulturen, wird von Modernen und Altertümlichen berichtet.


Diskriminierung der Farbe     

Jambo usilolijua ni kama usiku wa giza     Ignoranz ist wie dunkles Licht

Wenn der letzte Elefant stirbt, wird die Erde verdorren!


Williams Enkel Erik arbeitet für den Kenya Wildlife Service. In diesem Umfeld wird die Geschichte der Ärztin Ariane Niebert erzählt, die voller hochgesteckter Ziele und bepackt mit einem Kopf voller Träume für ein Jahr in das Land kommt, um zu helfen. Bereits nach kurzer Zeit steht sie vor einem Scherbenhaufen, da sie durch Ignoranz, Arroganz, voller Unwissenheit Fehler begeht. Erst als alle Träume zerplatzt sind, bekommt sie eine neue Chance durch Erik Shrimes.

Ariane wird in ein Netzwerk von Medikamentenschwindel und Wilderei hineingezogen und damit Erik und seine Kollegen der KWS.

 

 


Feuer über Kenya   
Shukrani ya punda ni mateke.      Die Dankbarkeit eines Esels sind Fußtritte.

Maji yakimwagika hayazoleki     Wenn Wasser verschüttet ist,  kann es nicht mehr aufgesammelt werden.

 

Sein Enkel Erik hat zwei Kinder und er sieht 2007 seinem 84. Geburtstag entgegen. Nun erlebt er Diskriminierung am eigenen Leib, den Zerfall seiner Familie, und wie das Land, das seine Heimat geworden ist, im Rahmen der politischen Wirren zusammenbricht.

Ihn schmerzten nicht nur Krankheiten, der Verlust seiner geliebten Frau, sondern besonders Gemeinheit, Intoleranz, Dummheit, Lügen und Habgier. Er fragt sich: War das mein Traum von Afrika?

 


Kenya – Gold oder Talmi       

Kuni husingizia moto - Maji yafuata mkondo.  Hatari yenyewe ni kubwa. Badari!

                                                 Das Brennholz legt die Schuld auf das Feuer. Das Wasser folgt dem Strom . Die Gefahr selbst ist groß.


William versucht, auf seine alten Tage seine Familie noch zu vereinen. Gezeichnet von seinen zahllosen Krankheiten, dem harten, schweren Leben, aber durch die Zwistigkeiten innerhalb der Familie, sehnt er seinen Tod herbei.

Im Kenya herrscht zwar oberflächliche Ruhe, aber es brodelt unter der Oberfläche und es kann jederzeit erneut zu Unruhen kommen. Trotz neuer hochgejubelter Verfassung, einem immensen Politikerpotenzial, verändert sich nichts.


                                                                

                                                                              Das letzte Buch folgt 2013.